Gesucht wird eine Persönlichkeit, die das Fach Kammer­musik im Institut für Historische Aufführungs­praxis (HAP) durch eine forschungs­basierte Lehre mit einem Schwer­punkt auf der Literatur des 17. und 18. Jahr­hunderts mit künstlerisch-musikalischer Exzellenz zukunfts­weisend vertritt. Erwartet werden auch fundierte Kennt­nisse der Musik­praxis und des Repertoires des 16. Jahr­hunderts. Voraus­gesetzt wird ein breites künst­lerisches, wissenschaft­liches und pädagogisches Profil. Dieses inkludiert ausgeprägte Team­fähigkeit mit offener Feedback­kultur in der Proben­arbeit und innovative Lehrformate.

Zum Aufgabenbereich gehören die Über­nahme des Kammermusik­unterrichts für Instrumentalist*innen und Sänger*innen sowie Lehrveran­staltungen zur Leitung von Ensembles. Erwartet werden zudem die Organisation und künst­lerische Leitung bereits etablierter Projekte des Instituts HAP (u. a. Barock­tage). Wünschens­wert sind die Konzeption, Entwicklung und Umsetzung neuer Konzert­formate inklusive Programm­entwicklung, die Koordination organisatorischer Abläufe und die auch inter­disziplinäre Zusammen­arbeit mit internen und externen Partner*innen.

Einstellungsvoraussetzungen (vgl. Art. 57 Abs. 2 BayHIG) sind der Nach­weis einer besonderen Befähigung zu künst­lerischer Arbeit und zusätzliche künst­lerische Leistungen. Neben einem abgeschlossenen Hochschul­studium in Alter Musik und pädagogischer Eignung, nach­gewiesen durch lang­jährige Erfahrung in der Hochschul­lehre, sind organisatorische Fähig­keiten und die Bereit­schaft, sich aktiv im Rahmen der Selbst­verwaltung der Hochschule einzu­bringen, unverzicht­bar. Daneben werden Teamfähig­keit und aktives Engagement in allen Bereichen der Organisation und die Bereit­schaft zur Mitarbeit in der Instituts­leitung und in Gremien der Hoch­schule erwartet.

Die Beschäftigung erfolgt als Professor*in (m/w/d) in einem privat­rechtlichen Dienst­verhältnis und ist zunächst auf zwei Jahre befristet.